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Genderneutral
schreiben

Eine neutrale Schreibweise ermöglicht das Ansprechen aller Geschlechter ohne Sonderzeichen oder Beidnennung. Das hört sich doch erstmal gut an, oder?

Eine geschlechtsneutrale Sprache ist vor allem an der Benutzung von Oberbegriffen ohne Bezug zu einem Geschlecht zu erkennen. Dann heißt es beispielsweise in einem Artikel über die Arbeitsbedingungen in einem Krankenhaus: „Das Pflegepersonal der Klinik macht sich in einer Online-Petition stark für mehr Gehalt und mehr Geschlechtergerechtigkeit.“

Weitere Möglichkeiten sind Abstraktionen, Umschreibungen oder die Verwendung von Partizipien im Plural. Mehr Hinweise zum geschlechtergerechten Schreiben finden Sie auf der Seite Genderleicht.de

 

Kritik

Eine neutrale Schreibweise vermeidet zwar Diskriminierung und Stereotypisierungen, jedoch sind Frauen und Minderheiten weniger sichtbar: Durch diese Formulierungen verschwindet das Geschlecht. Zugleich ist genau das ein wichtiger Kritikpunkt.

Je nach Thema kann es wichtig sein, klarzustellen, dass männliche, weibliche, trans-, intergeschlechtliche oder nicht-binäre Menschen unterschiedlich betroffen sein können.

Gendersensibel geschriebene Texte setzen eine fundierte und intensive Recherche voraus. Sie soll dazu führen, bedeutsame Unterschiede aufzuzeigen. Gendern richtig verstanden hat den Effekt, dass präzise formuliert wird.

 

Genderzeichen für die Vielfalt von Geschlecht

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