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Genderleicht & Bildermächtig

Auf dieser Website finden Sie nützliche Tipps und Tools für diskriminierungsfreies Arbeiten in Wort und Bild. Wir sind Journalistinnen und zeigen, wie faire Medienarbeit einfach und immer funktionieren kann.

Darum geht’s: faire Medienarbeit

Schreiben

Wie oder was? Unsere Infos zum Einstieg ins elegante Gendern

Sprechen

Achten Sie auf Ihre Wortwahl, dann gelingt Gendern auch spontan.

Fotografieren

Frauen auf Augenhöhe und die Vielfalt im Blick – besser geht immer.

Fotos bearbeiten

Von Bildauswahl über Zuschnitt bis Kontext: Sexismus vermeiden.

Aktuelles

Neues zu Bildermächtig

Neues zu Genderleicht

Neues zum Journalistinnenbund

Bildermächtig – der Journalistinnenbund e.V. erweitert Genderleicht

Wir geben Impulse für eine gendersensible Medienarbeit. Seit 2019 für das Texten, nun auch für die Bebilderung von Medienprodukten: Frauen auf Augenhöhe, in ihrer Vielfalt, klischee- & diskriminierungsfrei, ohne Sexismus.

Pressemitteilung 29.9.23, Journalistinnenbund e.V.

„Mächtig daneben? Oder BILDERMÄCHTIG“

Fachtagung am 30.11.2023: Wir haben mit Fotograf*innen und Fachleuten aus Bildagenturen und Bildredaktionen über Klischees, Sexismus und KI diskutiert.

Pressemitteilung
Bericht
Videoaufzeichnung

Instagram: @bildermaechtig.de

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Immer gut informiert

Neuigkeiten von Genderleicht & Bildermächtig: Aktuelle Debatten, praktische Kurztipps, spielerisches Mitgendern. Hier zur Probe lesen oder holen Sie sich den monatlichen Newsletter in Ihr E-Mail-Postfach.

Wir wenden uns gegen Sexismus

Die Bewertung, Benachteiligung oder auch Bevorzugung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts ist Sexismus. In einer männlich dominierten Gesellschaft zeigt sich Sexismus vor allem in der Abwertung und Marginalisierung von Mädchen und Frauen sowie Personen, die sich nicht der zweigeschlechtlichen Vorstellung von Geschlecht zuordnen lassen, mithin von Weiblichkeit im Allgemeinen. Einengende Rollenvorstellungen schaden auch Männern.

Der Journalistinnenbund e. V. gehört zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“.

Genderleicht

Deutsch ist eine wunderbare Sprache. Blitzschnell zaubert sie beim Sprechen und Zuhören Bilder in unsere Köpfe. Probieren Sie es aus: Erzieher – denken Sie an eine Frau, umringt von einer Schar Kinder? Politiker – taucht da Annalena Baerbock vor Ihrem geistigen Auge auf? Vermutlich nicht. Studien haben ergeben: wer eine männliche Berufsbezeichnung liest oder hört, denkt unweigerlich an einen Mann.

Gendern ist präzise

Das Problem mit dem generischen Maskulinum: Es liefert falsche Informationen: Eine Kita, in der sich ausschließlich Erzieher um Kinder kümmern, gibt es wohl kaum. Sprechen wir dagegen von Erziehern und Erzieherinnen haben wir das richtige Bild im Kopf. Nutzen wir den Genderstern wie in Erzieher*innen,  sprechen wir über Menschen mit allen Geschlechtsidentitäten.

Mehr Hinweise, wie Sie besser präzise gendern, lesen Sie bei Genderleicht.

Bildermächtig

Medien spiegeln die Gesellschaft wieder. Sie beeinflussen aber auch, wie wir auf Frauen schauen.

Die tägliche Bilderflut transportiert Klischees und Geschlechterstereotypen, die überflüssig bis ärgerlich sind. Es fehlt an Diversität und der alltägliche Sexismus wird betont, bestärkt und fortgesetzt.

Besser geht immer

Beim Fotografieren und Filmen, wie auch bei der Bebilderung ist der Bildercheck wichtig:

  • Ist das Bild frei von Stereotypen oder bestärkt es sie?
  • Sind Frauen und Männer gleichwertig dargestellt?
  • Entspricht die Abbildung der gesellschaftlichen Vielfalt?

Bildermächtig gibt Ihnen viele neue Ideen für geschlechtersensible Arbeit mit Bildern.

Das Ding mit dem Gendern

Gendern ist all zu oft ein Kampfbegriff. Als so genannter Genderwahn, Genderunfug oder Genderismus wird eine an sich gute Sache verunglimpft. Erfundene Wortungetüme dienen als Beleg für Sprachverhunzung. Gendern hat jedoch nichts mit Sprachpolizei zu tun. Gendern meint nur dies: sich geschlechtergerecht und sensibel für alle Geschlechtsidentitäten in Wort und Bild auszudrücken. Ziemlich langer Satz. Was er bedeutet? Alle sind gleich wichtig. Alle sind gleich viel wert.

Das Wort Gendern bringt das auf den Punkt. Deshalb benutzen wir gern den Ausdruck Gendern. Er steht im Duden und ist ein hilfreiches Werkzeug.

Gleichberechtigung und Freiheit von Diskriminierung stehen als fundamentale Prinzipien im Grundgesetz.

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