Genderleicht.de

Auf Genderleicht.de finden Sie nützliche Tipps & Tools, wie Sie diskriminierungsfrei schreiben und sprechen können. Sie brauchen mehr Informationen? Wir haben für Sie Fakten zu Geschlechtergerechtigkeit in Wort und Bild gesammelt. Wir sind Journalistinnen und zeigen Ihnen, wie faire Medienarbeit einfach und immer funktionieren kann.

Sprechen

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… und dabei niemand übergehen? Probieren Sie es mal.

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Geschlechtersensibel formulieren und warum das jetzt richtig ist …

In den Medien

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Wie Sie präzise und klischeefrei journalistisch arbeiten …

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Wir haben jede Menge praktische Ideen für Sie …

GENDERLEICHT AKTUELL

Gibt’s was Neues?

Gezeichnete Glaskolben wie aus einem Chemielabor weisen auf das Serviceangebot des Textlabors hin: Hier bespricht das Team Genderleicht knifflige Textfragen.

Antworten auf Ihre Fragen: Textlabor

Neu und frisch

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Unsere Tipps zum korrekten Schreiben auf einen Blick

“Kleine Pause”

Wie es die Öffentlich-Rechtlichen mit dem Gendern halten. Diesen und weitere Artikel finden Sie auf unserer Seite Gesprächsstoff.

Sensibel mit Sprache

Zeitenwende bei den Nachrichtenagenturen
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Binnen-I und
Gendersternchen:
was denn nun?

Deutsch ist eine wunderbare Sprache. Blitzschnell zaubert sie beim Sprechen und Zuhören Bilder in unsere Köpfe. Probieren Sie es aus: Erzieher – denken Sie da an eine Frau, umringt von einer Schar Kinder? Politiker – taucht da Angela Merkel vor Ihrem geistigen Auge auf? Vermutlich nicht. Studien haben ergeben: wer eine männliche Berufsbezeichnung liest oder hört, denkt unweigerlich an einen Mann.

Gendern ist fair.
Das Problem mit dem „generischen Maskulinum“:  Es liefert uns falsche Informationen: Eine Kita, in der sich ausschließlich Männer um Kinder kümmern, gibt es wohl kaum. Sprechen wir dagegen von Erzieherinnen und Erziehern haben wir das richtige Bild im Kopf. Und wir haben gegendert.

Gendern bedeutet die Anwendung geschlechtergerechter Sprache. Auf diese Weise wird die Forderung zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, die ja im Grundgesetz formuliert wird, in der sprachlichen Kommunikation ernstgenommen.

Gabriele Diewald & Anja Steinhauer

Autorinnen von "Richtig Gendern", Dudenverlag

Das Ding mit dem Gendern

Gendern ist allzuoft ein Kampfbegriff. Als Genderwahn, Genderunfug oder Genderismus wird eine an sich gute Sache verunglimpft. Erfundene Wortungetüme dienen als Beleg für Sprachverhunzung. Aber Gendern hat nichts mit Sprachpolizei zu tun. Gendern meint nur dies: sich geschlechtergerecht und sensibel für alle Geschlechtsidentitäten in Wort und Bild ausdrücken. Ziemlich langer Satz. Was er bedeutet? Alle sind gleich wichtig. Alle sind gleich viel wert. Gendern bringt das auf den Punkt. Deshalb benutzen wir gern das Wort Gendern. Es steht im Duden und es ist ein hilfreiches Werkzeug.

Geschlechtergerecht schreiben

Methode Genderleicht

Nehmen Sie die Beidnennung, wenn Sie Frauen und Männer in Ihrem Text sichtbar machen wollen. Der Genderstern ist angebracht, wenn es Ihnen um alle Geschlechter geht: transgender, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen, Frauen und Männer. Das Sternchen steht für die Vielfalt der Geschlechter. Sie können auch den Gender-Gap verwenden. Der Gender-Doppelpunkt gilt fälschlicherweise als barriereärmere Alternative, hat aber nicht die symbolische Kraft des Gendersterns. Unsere Tipps: Setzen Sie Genderzeichen, Beidnennungen und Partizipien sparsam ein, damit Ihr Text gut lesbar bleibt. Reduzieren Sie die Zahl der Personen. Oft können Sie dasselbe mithilfe starker Verben sagen. Werden Sie kreativ beim Formulieren. Schreiben Sie über Frauen.

Mehr Hinweise darauf, wie Sie das generische Maskulinum vermeiden, besser präzise gendern und zu neuen Schreibroutinen finden, lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Genderleichte

Tipps & Tools

Jetzt wird es praktisch! Kämpfen Sie mit kniffeligen Texten? Wollen Sie mehr übers Gendern erfahren? Brauchen Sie gute Argumente für Ihre Redaktion? Testen Sie unsere Tools zum Gendern.

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