Neu im Textlabor

Aktuell im Blog

Gegenderte Kindermedien? Na, logo!

Das Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt ist im Kinderfernsehen angekommen. Wir haben bei KiKA und logo! nachgefragt, was die Redaktionen dafür tun.

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Gegenderte Kindermedien? Na, logo!

Das Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt ist im Kinderfernsehen angekommen. Wir haben bei KiKA und logo! nachgefragt, was die Redaktionen dafür tun.

NEU IM TEXTLABOR

Genderleicht.de

Auf Genderleicht.de finden Sie nützliche Tipps & Tools, wie Sie diskriminierungsfrei schreiben und sprechen. Sie brauchen mehr Informationen? Wir haben für Sie Fakten zu Geschlechtergerechtigkeit in Wort und Bild zusammengetragen. Und wir zeigen Ihnen Beispiele, wie faire Medienarbeit einfach und immer funktionieren kann.

Sprechen

Sprechen

… und dabei niemand übergehen? Probieren Sie es mal.

Schreiben

Schreiben

Geschlechtersensibel formulieren und warum das jetzt richtig ist …

In den Medien

In den Medien

Wie Sie präzise und klischeefrei journalistisch arbeiten …

Tipps & Tools

Tipps & Tools

Wir haben jede Menge praktische Ideen für Sie …

Sprechen

… und dabei niemand übergehen? Probieren Sie es mal.

In den Medien

Wie Sie präzise und klischeefrei journalistisch arbeiten …

Schreiben

Für alle Geschlechter sensibel formulieren und warum das richtig ist …

Tipps & Tools

Wir haben jede Menge praktische Ideen für Sie …

Binnen-I und
Gendersternchen:
was denn nun?

Deutsch ist eine wunderbare Sprache. Blitzschnell zaubert sie beim Sprechen und Zuhören Bilder in unsere Köpfe. Probieren Sie es aus: Erzieher – denken Sie da an eine Frau, umringt von einer Schar Kinder? Politiker – taucht da Angela Merkel vor Ihrem geistigen Auge auf? Vermutlich nicht. Studien haben ergeben: wer eine männliche Berufsbezeichnung liest oder hört, denkt unweigerlich an einen Mann.

Gendern ist fair.

Das Problem mit dem „generischen Maskulinum“:  Es liefert uns falsche Informationen.
Eine Kita, in der sich ausschließlich Männer um Kinder kümmern, gibt es wohl kaum. Sprechen wir dagegen von Erzieherinnen und Erziehern haben wir das richtige Bild im Kopf. Und wir haben gegendert.

Gendern bedeutet die Anwendung geschlechtergerechter Sprache. Auf diese Weise wird die Forderung zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, die ja im Grundgesetz formuliert wird, in der sprachlichen Kommunikation ernstgenommen.

Gabriele Diewald & Anja Steinhauer

Autorinnen von "Richtig Gendern", Dudenverlag

Das Ding mit dem Gendern

Gendern ist allzuoft ein Kampfbegriff. Als Genderwahn, Genderunfug oder Genderismus wird eine an sich gute Sache verunglimpft und instrumentalisiert. Aber Gendern hat nichts mit Sprachpolizei zu tun. Gendern meint nur dies: sich geschlechtergerecht und sensibel für alle Geschlechtsidentitäten in Wort und Bild ausdrücken. Ziemlich langer Satz. Was er bedeutet? Alle sind gleich wichtig. Alle sind gleich viel wert. Gendern bringt das auf den Punkt. Deshalb benutzen wir gern das Wort Gendern. Es steht im Duden und es ist ein hilfreiches Werkzeug.

Sie haben die Wahl

Gendersternchen

Journalist*in

Es gibt nicht nur Männer und Frauen. Der Asterisk steht für geschlechtliche Vielfalt.

Substantiviertes Adjektiv

Medienschaffende

Geschlechtsneutraler Oberbegriff für alle, die in den Medien arbeiten.

Gender Gap
Journalist_in

Lücke für geschlechtliche Variationen. Die kleine Pause beim Sprechen ist jetzt immer öfter zu hören.

Binnen-I

JournalistIn

Seit den 1980ern häufig in Gebrauch, um in einem Wort Männer und Frauen zu nennen.

Schrägstrich-Lösung

Journalist/-in

Oft bei Stellenangeboten. Heute muss als dritte Option „divers“ genannt werden.

Generisches Maskulinum

Journalist

Angeblich geschlechtsneutral: Frauen sollen mitgemeint sein. Wird vielfach kritisiert.

Sie haben die Wahl

Journalist

Generisches Maskulinum

Journalist

Angeblich geschlechtsneutral: Frauen sollen mitgemeint sein. Wird vielfach kritisiert.

Journalist/-in

Schrägstrich-Lösung

Journalist/-in

Amtlich korrekte Sparschreibung – für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen.

JournalistIn

Binnen-I

JournalistIn

Seit den 1980ern häufig in Gebrauch, um in einem Wort Männer und Frauen zu nennen.

Journalist_in

Gender Gap

Journalist_in

Lücke für geschlechtliche Variationen. Die kleine Pause beim Sprechen ist jetzt immer öfter zu hören.

Journalist*in

Gendersternchen

Journalist*in

Es gibt nicht nur Männer und Frauen. Der Asterisk steht für geschlechtliche Vielfalt.

Journalistinnen

Generisches Femininum

Journalistinnen

Die männliche Form ist hier zwar drin, doch Männer fühlen sich nicht mitgemeint.

Journalist!n

Ausrufezeichen

Journalist!n

Alternative zu Gendersternchen und Gender-Gap, Vorschlag der Linguistin Luise F. Pusch.

Journalist:in

Doppelpunkt

Journalist:in

Neuester Vorschlag. Mühelos bei einer Zehn-Finger-Schreibweise auf der Tastatur.

Medienschaffende

Substantiviertes Adjektiv

Medienschaffende

Geschlechtsneutraler Oberbegriff für alle, die in den Medien arbeiten.

Gendern im Journalismus?

Beispielhaft für Sie getestet – Welche Variante gefällt Ihnen?

Ein ganz alltäglicher Nachrichtentext

Gesundheit: Bundestag beschließt Gesetz für schnellere Arzttermine

14. März 2019, Quelle: dpa

Berlin (dpa) – Für Kassenpatienten in Deutschland soll es leichter werden, schnell an Arzttermine zu kommen. Darauf zielt ein Gesetz der großen Koalition, das der Bundestag beschlossen hat. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Neuregelungen sollten den Alltag für Millionen Menschen verbessern. Die Pläne sehen unter anderem vor, dass Praxisärzte mindestens 25 statt 20 Stunden in der Woche für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Augenärzte, Frauenärzte und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde ohne feste Terminvergaben haben.

Gesundheit: Bundestag beschließt Gesetz für schnellere Arzt*termine

Berlin (dpa) – Für Kassenpatient*innen in Deutschland soll es leichter werden, schnell an Ärzt*innentermine zu kommen. Darauf zielt ein Gesetz der großen Koalition, das der Bundestag beschlossen hat. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Neuregelungen sollten den Alltag für Millionen Menschen verbessern. Die Pläne sehen unter anderem vor, dass Praxisärzt*innen mindestens 25 statt 20 Stunden in der Woche für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Augenärzt*innen, Frauenärzt*innen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzt*innen müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde ohne feste Terminvergaben haben.

Gesundheit: Bundestag beschließt Gesetz für schnellere Ärzt_innentermine

Berlin (dpa) – Für Kassenpatient_innen in Deutschland soll es leichter werden, schnell an Ärzt_innentermine zu kommen. Darauf zielt ein Gesetz der großen Koalition, das der Bundestag beschlossen hat. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Neuregelungen sollten den Alltag für Millionen Menschen verbessern. Die Pläne sehen unter anderem vor, dass Praxisärzt_innen mindestens 25 statt 20 Stunden in der Woche für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Augenärzt_innen, Frauenärzt_innen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzt_innen müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde ohne feste Terminvergaben haben.

Gesundheit: Bundestag beschließt Gesetz für schnellere Termine bei Arzt und Ärztin

Berlin (dpa) – Für Kassenpatientinnen und Kassenpatienten soll es leichter werden, schnell an Termine bei Arzt oder Ärztin zu kommen. Darauf zielt ein Gesetz der großen Koalition, das der Bundestag beschlossen hat. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Neuregelungen sollten den Alltag für Millionen Menschen verbessern. Die Pläne sehen unter anderem vor, dass niedergelassene Ärzte und Ärztinnen mindestens 25 statt 20 Stunden pro Woche für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Fachärztinnen und -ärzte für Augenheilkunde, Gynäkologie oder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde ohne feste Terminvergaben haben.

Gesundheit: Bundestag beschließt Gesetz für offene Sprechstunden

Berlin (dpa) – Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen soll es leichter werden, schnell einen Termin in den ärztlichen Sprechstunden zu erhalten. Darauf zielt ein Gesetz der großen Koalition, das der Bundestag beschlossen hat. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Neuregelungen sollten den Alltag für Millionen Menschen verbessern. Die Pläne sehen unter anderem vor, dass in hausärztlichen Praxen mindestens 25 statt 20 Stunden in der Woche für gesetzlich Versicherte angeboten werden müssen. Fachpraxen für Augenheilkunde, Hals- Nasen-Ohrenheilkunde und Gynäkologie müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde ohne feste Terminvergaben haben.

Machen Sie es doch, wie Sie wollen.

Wir finden neutral am besten. Weil das geschmeidig getextet ist und alle Menschen anspricht.

Kämpfen Sie mit kniffeligen Texten? Schildern Sie uns Ihr Problem. Wir machen Ihnen einen Lösungsvorschlag in unserem Textlabor.

Geschlechtergerecht schreiben

So geht’s:

    • Bleiben Sie sachlich korrekt und verständlich.
    • Achten Sie auf den Lesefluss: Lässt sich der Text gut sprechen?
    • Schreiben Sie so, dass der Text seiner Funktion entspricht.
    • Passen Sie die Schreibweise der Zielgruppe an.

Das sind übrigens Tipps vom Rat für deutsche Rechtsschreibung, verantwortlich für die Pflege der deutschen Sprache.

Sehen Sie das auch so? 

„Gendern verhunzt die deutsche Sprache.“

Wir sagen: Geschlechtergerechter Sprachgebrauch kann ausgesprochen elegant und alltagstauglich sein. Wir zeigen Ihnen Lösungen, wie Sie den natürlichen Sprachfluss beim Sprechen, Schreiben und Lesen erhalten.