Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Tweets über positive Versuche zum Gendern in der Sprache berichten. Auch im Februar fanden wir Tweets, die das zum Thema machten. So schrieb ein Twitternutzer, wie gut sich gendersensible Sprache in Reden verwenden lässt.


Mit dem Bewusstsein in der Sprache wächst das Bewusstsein in der Bildsprache und somit das Hinterfragen von Rollenklischees … Beispiel: Die immer noch existierende Bedeutung von rosa und hellblauer Babykleidung.        

Die Frage nach der richtigen oder falschen Kleidung bringt uns direkt zu einem großen Thema im kurzen Februar:  Karneval oder auch Fasching.


Das Kostüm der Harry Potterin hätten wir gerne gesehen.

 
Die Entscheidung für gendersensible Sprache kann folgenreich sein, so wie hier, wo andere offensichtlich nicht mitziehen. Ein Schritt, der zum Umdenken anregt.        

Es geht voran. Turi2, Kommunikationsplattform für Medien und Marken, will jetzt auch gendergerechte Sprache nutzen. Das freut uns sehr.

Wir vermuten mal, es war nicht das Interview mit @riemreim allein. Auch Genderleicht.de bietet überzeugende Argumente. Danach in der turi2 edition „Agenda 2020“ gefragt, schrieb Friederike Sittler, Vorsitzende des Journalistinnenbundes, dass 2020 das Jahr werden könnte, in dem wir alle das Gendern „mit elegantem Schwung“ hinkriegen.

 

Weiter so!

Anna E. Poth
Anna E. Poth

Referentin

Anna E. Poth diskutiert viel und gerne, um andere Leute zum Umdenken und Hinterfragen anzustoßen. Das gendergerechte Sprechen lässt sie auch als Theaterregisseurin noch sensibler auf ihr Gegenüber eingehen. Ihre journalistischen Projekte können zudem auf der Bühne wiedergefunden werden.

Genderleicht.de

Auf Genderleicht.de finden Sie nützliche Tipps & Tools, wie Sie diskriminierungsfrei schreiben und sprechen, sowie Argumente und Fakten für die gendersensible Medienarbeit.

Genderleicht.de