Der April wurde schneller politisch, als wir uns das hätten denken können. Schon am Ostermontag um 10 Uhr morgens fing es mit einem Tweet von Thomas Kirchner an:

Die nächste Bundestagswahl steht an und Friedrich Merz (CDU) hat das Gendern bereits im April zum Wahlkampfthema gemacht. Unsere jb-Vorsitzende Friederike Sittler hat ihm daraufhin etwas Nachhilfe gegeben:

Viele Twitter-Nutzer*innen möchten nach dem Wechsel in der Regierungsspitze im kommenden Herbst bei der Bezeichnung „Bundeskanzlerin“ bleiben. Warum – das erklären sie oft auf sehr lustige Weise oder so treffend wie Clauduella:

Jim x Tonic flogen für seinen Tweet die Herzchen nur so zu: 

Geschlechtergerechtigkeit ist eine Frage des Bewusstseins und der Offenheit zur Veränderung der deutschen Sprache. Manche tun sich immer noch schwer damit, hat Carlos Walross beobachtet.

Doch neben den kindlichen Politikschauplätzen gibt es kindergerechte Literatur, die schon vor langer Zeit gendergerecht geschrieben wurde.

Wenn nach dem Feuer ein Umzug ansteht, geht es eventuell nicht ohne Firmen einer Branche, die Nachholbedarf hat.

Und dann noch das: Franca Parianen bringt es auf den Punkt. Nicht alle Männer haben ein Problem damit, auch durch die Sprache Gleichberechtigung zu fördern.

Weiter so!

Anna E. Poth
Anna E. Poth

Referentin

Anna E. Poth diskutiert viel und gerne, um andere Leute zum Umdenken und Hinterfragen anzustoßen. Das gendergerechte Sprechen lässt sie auch als Theaterregisseurin noch sensibler auf ihr Gegenüber eingehen. Ihre journalistischen Projekte können zudem auf der Bühne wiedergefunden werden.

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