Der Februar fing leise an und wurde hoch emotional. Ein zarter Fund noch Mitte Februar in Biberbach:


Doch dann kam ans Licht, dass der Duden seit Herbst 2020 seine Online-Ausgabe überarbeitet: 12.000 weibliche Personenbezeichnungen bekommen einen eigenen Eintrag. Das passt manchen Leuten so gar nicht. Und auch Menschen aus der Presse fürchten große Nachwirkungen, die Sebastian Pertsch für uns gefunden hat.

Ein deutlicher Eingriff in die Sprache ist gar nicht lange her. Die Älteren erinnern sich.


Noch politischer wurde der Februar mit den Feierlichkeiten zu 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz. Von Lara Fritzsche gefunden und von Mario Sixtus nochmal kurz auf den Punkt gebracht: Hatte sich doch ein Maskulinum als gar nicht so generisch gezeigt und war für die Schweizerinnen ein unüberwindbares Hindernis beim Gang zur Wahlurne.

Und manchmal helfen auch Kolleg*innen oder Vorgesetzte:

Weiter so!

Anna E. Poth
Anna E. Poth

Referentin

Anna E. Poth diskutiert viel und gerne, um andere Leute zum Umdenken und Hinterfragen anzustoßen. Das gendergerechte Sprechen lässt sie auch als Theaterregisseurin noch sensibler auf ihr Gegenüber eingehen. Ihre journalistischen Projekte können zudem auf der Bühne wiedergefunden werden.

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