Der Juni hat uns gezeigt, dass der Journalistinnenbund mit dem Projekt Genderleicht den richtigen Riecher hatte und den Nerv der Zeit früh erkannt hat – denn die Nachricht des Monats war ganz klar die vom dpa-Nachrichtenchef:


Die Reaktionen darauf kamen prompt:               

                   

Gendern macht Texte länger? Von wegen! findet @ueddio und formuliert in nur einem Tweet einen kleinen Crashkurs für eine geschlechtergerechte und elegante Sprache.


Dass es trotz der vielen guten Argumente und Entwicklungen immer noch Menschen gibt, die sich fürs Gendern nicht erwärmen können, findet @Hoellenaufsicht gar nicht mal schlimm:                      

                     

Doch vielleicht wechseln ja gar nicht soooo viele ihr Betriebssystem, nur weil dort jetzt gegendert wird. Warum? In der Redaktion von Anke Myrrhe werden Parallelen zu einem anderen Aufregerthema gezogen:


Wo wir schon mal bei „Gewöhnung“ sind: Anke findet, dass wir schon ganz andere Dinge gemeistert haben:                      

                     

Passives Verstehen gendersensibler Sprache ist das eine, aktives Sprechen, das andere. Was hilft: Üben, üben, üben. Denn ob an der vermeintlichen Erfahrung von @BendlerBlogger wirklich was dran ist, wagen wir dann doch zu bezweifeln:


Vielleicht gehen wir lieber zur Genderei für den täglichen Genderbedarf?                      

                     

Ach, wo sind sie nur hin, die „guten alten Zeiten“, in denen die Menschen noch nicht gegendert haben und das generische Maskulinum tatsächlich generisch war, wie dieser Tweet von Cordula Natusch zeigt?


Hier hat einer gut aufgepasst, äh?!              

                     

Dass Gendern nicht nur machbar ist, sondern anziehend wirkt, sagt @finkspired:

Also Männer, jetzt wisst ihr, wie ihr das mit dem Sommerflirt hinbekommt – das gilt übrigens auch für alle anderen Geschlechter.

Weiter so!

Katalin Vales
Katalin Vales

Referentin Genderleicht.de

Sie kennt Print- und Hörfunkredaktionen von innen und stand dem Gendern anfangs skeptisch gegenüber. Doch die vielen Argumente dafür haben die freie Journalistin überzeugt. Inzwischen formuliert Katalin Valeŝ gendersensibel und hat festgestellt: es geht sehr gut und macht Spaß.

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